Elektronische Daten Verarbeitung EDV:

Das Betriebssystem

Ganz am Anfang möchte ich darauf hinweisen dass ich davon die Sonderzeichen wie deutsche Umlaute mittels ihres Codes einzugeben bald abgekommen bin. Wenn diese nicht richtig angezeigt werden dann ist im Browser über das Menü Ansicht die Zeichenkodierung auf ISO-8859-1 oder ISO-8859-15 ein zu stellen.

Wie wir unter Hardware gesehen haben muss jeder Computer ein Programm haben welches gleich beim Start ausgeführt wird. Dieses ist im "Read Only Memory = ROM" abgelegt. Die CPU bekommt von dort Byte für Byte ihre Signale aufgrund derer sie funktioniert. Auch heute noch funktionieren Computer NUR aufgrund des so genannten Maschinenprogramms. ALLE ANDEREN PROGRAMME UND SYSTEME setzen darauf auf. Das klingt nicht nur kompliziert sondern ist es auch. Aber anders arbeitet kein einziger Computer. Damit ein Computer aber überhaupt starten kann muss er ein kleines Programm haben das er gleich nach dem Einschalten abarbeiten kann. Dieses darf natürlich nie geändert werden weil sonst bei Programmierfehlern der Computer nicht mehr startet. Und befindet sich daher in einem Speicher der nach einmaliger Herstellung nicht mehr geändert werden kann, wenigstens nicht vom Schreibtisch aus. Aber so wird bei jedem Computer garantiert dass er überhaupt mal läuft.

Ich beschreibe vorwiegend Windows. Das ist das System mit dem zur Zeit fast alle arbeiten. Als ich meinen jetzigen Computer mit Linux in Betrieb nahm kaufte ich gleich eine Windows-Version nach. Denn obwohl Linux sicher ein gutes System ist, ich kenne es schlicht nicht. Und hätte zu lange gebraucht um diesen Computer in Betrieb zu nehmen. Wenn jemand eine Beschreibung eines anderen Betriebssystems anbieten kann dann kann ich auch diese hier einfügen. Aber gratis. Ich erstelle diese Webseite als mein Hobby und kann einen nicht vorhandenen Gewinn logischer weise auch nicht teilen.

Kurz einige Grundlagen

Bevor wir uns näher damit befassen einige Begriffe vorweg die natürlich später genauer zu erklären sind:

Starten eines Computers

Es gab einige Ansätze um den Umgang mit einem Computer zu ermöglichen. Dazu gehörten die ersten Programmiersprachen wie Basic und Pascal. Diese hatten auch schon Kommandos für den Betrieb der Floppy-Laufwerke. Basic war in meinem ersten Computer anstatt eines echten Betriebssystem im ROM eingespeichert. Man war nach Starten des Geräts in der Eingabeaufforderung von Basic. Nun konnte man ein Kommando direkt eingeben mitsamt den erforderlichen Parametern. Oder auch ein Basicprogramm auf rufen. Das heißt man gab ein Kommando ein auf Grund dessen ein Basic-Programm abgearbeitet wurde. So kam ich ohne Geld für Software aus zu geben zu meinen ersten Texteingaben. Man konnte auch ein "Maschinprogramm" aufrufen. Auch dieses schrieb ich mir selbst. Ich konnte so dann schon recht gut Text erstellen und auch speichern. Das währte nicht lange. Ich schrieb zwar auch auf meinem ersten Intel-PC (8088) noch Maschinprogramme und hatte sogar einen Assembler dafür. Aber das ist sehr aufwendig wenn man nicht direkt ein Programmierer sein will sondern das Ergebnis braucht. Bald arbeitete ich dann mit professionaler Software bzw. was man damals darunter verstand. Die Grundkenntnisse aus der Zeit möchte ich aber heute noch nicht missen. Den relativ schnellen Umgang mit PERL hat es jedenfalls begünstigt.

Die heutigen Computer brauchen auch ein ROM-Modul mit dem Startprogramm. Allerdings beschränkt sich das Startprogramm heute darauf auf den Speichermedien ein lauffähiges Betriebssystem zu suchen. Ursprünglich standartmäßig auf Laufwerk A mit der Option das Laufwerk C zu durchsuchen wenn auf A nichts gefunden wurde. Heute ist C das Standartlaufwerk welches zuerst durchsucht wird. Direkt am Computer gleich nach dem Start kann man das um stellen. Das ist wichtig wenn Windows nicht mehr läuft. Dann muss der Computer von der mit gelieferten CD bzw. DVD aus gestartet werden. Das kann man im BIOS um stellen.

BIOS

Basic Input and Output System. Es handelt sich um die in jeden Computer eingebauten Programmteile welche die Funktion der einzelnen Komponenten in Abstimmung auf einander ermöglichen. Es ist daher im ROM abgespeichert, denn es soll nicht änderbar sein. Nur gewisse Parameter sind ein zu stellen. Die befinden sich im EPROM. Ein einfaches Programm für die Änderung dieser Daten erreicht man wenn man gleich nach dem Einschalten des Computer die Taste F2 drückt. Dann kann man die Uhrzeit und andere Parameter verstellen. Das ist wichtig wenn man gewisse Hardwareteile um rüstet aber auch wenn man nicht von C aus booten will. Als booten bezeichnet man das Laden des Betriebssystems. Gerade wenn man mit diesem Probleme hat will man vielleicht ohne dieses starten. Die mitgelieferte CD oder DVD (Recover-Diskette) startet dann den Computer sobald diese im Laufwerk eingelegt ist. Das ermöglicht zum Beispiel das Lesen von HDs wenn Windows das nicht mehr machte. Oder die Neuformatierung von C. Womit aber die Programme und die Daten dort verloren gehen. Aber ich musste noch bei jedem von mir unter Windows genutzten Computer Windows irgendwann neu aufsetzen. Das nutzte gar nichts wenn ich dabei über die bestehende Version drüber installierte. Es wurde offensichtlich der Fehler (der mir bis heute in allen Fällen unbekannt ist) automatisch übernommen. Also musste C neu formatiert werden. Und das geht nur wenn der Computer von der CD gestartet ist. Hier nochmals mein liebster Hinweis im Umgang mit Daten: alles was ich nicht sicher wieder herstellen kann nie auf C speichern! Das ist nach dem Windows-Crash weg! Und dazu zählt auch der Desktop, der ist ja in Wirklichkeit ein Unterverzeichnis von Windows.

Es ist nicht vermeidbar dass ich gelegentlich vom momentanen Thema ab komme. Kurz nochmals:
Das BIOS ist ein in den Computer eingebautes Betriebsprogramm ganz an der Basis der Grundfunktionen. Ohne dieses läuft auch kein Betriebssystem. Es bewerkstelligt die Steuerung der Hardwarekomponenten. Es wird auch bei Hinzufügen von neuer Hardware oft ergänzt. Das eigentliche BIOS ist im ROM gespeichert. Die Betriebssysteme rufen alle zu guter Letzt das BIOS auf wenn sie Etwas einlesen oder ausgeben. Und das eigentliche Anwenderprogramm wie Word, Excel, die Grafikbearbeitung oder was auch immer ruft die vorgelagerte Routine des Betriebssystems auf. Also ohne BIOS geht gar nichts. Da das BIOS auch die Unterschiede der Hardwarekomponenten aus gleicht hat es auch keinen Sinn selbst eines schreiben zu wollen. Das Betriebssystem ermöglicht bei einer unvorstellbaren Vielfalt von Computern von der Hardware her gesehen eine praktisch identische Bedienung beim gleichen Betriebssystem. Was aber eben erst mal ein valides BIOS braucht.

DOS

Diskett Operating System. Mit Einführung der ersten Diskettenlaufwerke versuchte man deren Bediehnung auch für nicht-EDV-Experten zu ermöglichen. DOS funktionierte erst mal vergleichbar zu Basic. Und war oft anstatt dessen im ROM eingebaut. Bald erwies sich dies als unpraktikabel bei sich ändernden Anforderungen. Daher ging man dazu über vom ROM aus eine Eingabe zur Verfügung zu stellen von der aus man das DOS starten konnte. Erst mal noch wahlweise vom Band oder der Floppy. Schließlich ließ man dann diese Zwischeneingabe weg und der neu eingeschaltete Computer suchte gleich nach einer Startdiskette. Das tut er heute noch. Bei mir findet er aktuell Windows 7. Es gibt auch Computerspiele die besser direkt zu starten sind ohne dass vorher Windows geladen wird. Hier muss der Computer einfach erst am DVD-Laufwerk suchen und erst wenn das erfolglos war auf der HD. Wenn man solche Spiele nicht hat ist die HD C das Startlaufwerk. Das kann man im BIOS um stellen siehe oben.

Wird DOS gefunden dann ist man erst mal im Interpreterbetrieb wie einst beim Basic. Man hat eine Eingabezeile. In der kann man die DOS-Kommandos aufrufen. Dazu unterscheidet man interne Kommandos und Dienstprogramme.

Interne Kommandos

Unter internen Kommandos verteht man solche wie das Aufrufen einer Auflistung der Dateienliste in einem Verzeichnis, das Wechseln in ein anderes Verzeichnis und mehr. Diese Kommandos werden gleich vom DOS-Interpreter abgearbeitet. Sie funktionieren daher schnell und ohne Anlaufen der Diskette außer es handelt sich um einen Zugriff auf diese aber das Kommando selber ist im Kommando-Interpreter von DOS drinnen. Neben der grundlegenden Steuerung des Computer sind natürlich auch die wichtigsten Kommandos für den Umgang mit der Diskette enthalten. Auch der Aufruf von Programmen ist hier möglich. Das können Maschinprogramme sein oder auch Basic-Programme oder auch Batch-Programme. Bei letzteren liegen DOS-Kommandos auf dem "Stapel = Batch". So kann man gewünschte Abfolgen programmieren ohne sie jedes Mal zusammen zu suchen. Die so genante Autoexec.bat wird dabei automatisch mit Start von DOS ausgeführt. Hier kann man gewisse Einstellungen automatisieren damit wenn die Eingabeaufforderung (Cursor blinkt in der ersten freien Zeile) auf taucht diese schon erledigt sind. Im Prinzip funktioniert auch der Start von Windows noch so ähnlich.

Dienstprogramme

Eine andere Art von Kommandos für DOS ist der Aufruf von so genannten Dienstprogrammen. Diese können die Dateierweiterung .com haben dann sollten sie kurz und bündig geschrieben sein und praktisch fast wie ein internes Kommando wirken. .com soll dabei Command ausdrücken. Oder sie heißen .exe für ausführbares (executeable) Programm. Was ich mich erinnern kann gehörten dazu Formatieren oder Kopieren oder Defragmentieren einer Diskette und andere welche nicht leicht in einem Kurzprogramm unter zu bringen waren. Für den Anwender war es eigentlich egal, der musste nur das entsprechende Kommando eingeben und dann die Eingabetaste drücken. Bei den externen Programmen musste allerdings die DOS-Diskette noch im Laufwerk sein oder wieder eingelegt werden, ansonsten konnte sie nach dem Start von DOS entfernt werden. Mehrere dieser Eingaben konnten auch in einer Batch-Datei gesammelt werden die dann wie ein Programm auf zu rufen war.

Es gab einen DOS-Befehl mit dem konnte man eine Boot-Diskette herstellen. Es wurde eine Diskette neu formatiert und am Anfang wurde der DOS Interpreter darauf gespeichert. Mit dieser Diskette war der Computer startfähig. Ich glaube man musste dann noch die nötigen Dienstprogramme von der originalen DOS-Diskette kopieren. Und schließlich legte man dahinter das Programm ab mit welchem man arbeiten wollte, das Anwenderprogramm or the Application. Hatte man ein zweites Diskettenlaufwerke dann speicherte man dort die Daten. Als sich dann die HD mehr und mehr durch setzte konnten auch mehrere größere Programme auf dieser Platz finden. Auch die letzte Windows-Version geht noch nach diesem Prinzip vor.

DOS-Betrieb heute

Natürlich kann man die Autoexec.bat mit allen Kommandos versehen was man aktuell bei Start des Computers eingestellt haben will. Und dann als nächsten Befehl den Aufruf eines Anwenderprogramms einsetzen. Und danach die Funktionen welche man vor Ausschalten des Computer haben will. Dabei merkt man von DOS selbst nicht mehr viel. Man schaltet ein und nach kurzer Zeit kommt das gewünschte Programm. Nach dessen Beendigung kann man aus schalten. Oft gibt das Batch-Programm am Ende die entsprechende Information aus. Branchenbezogene Spezialsoftware läuft auch heute noch oft auf DOS-Basis vor allem weil die Computer dann nicht durch das wesentlich vielseitigere Windows eingebremst sind. Das funktioniert oft in der eben beschriebenen Weise. Eine Flexibilität wie einfach den Monitortyp zu tauschen ist dabei allerdings nicht vor gesehen.

DOS erfordert zumindest eine Grundkenntnis der EDV und der Hardware. Es ist aber nicht so hardwaregierig wie spätere Betriebssysteme. Mit Spezialsoftware läuft es auch sehr schnell und auf die Bedürfnisse abgestimmt. Weil sowohl das Upset des Computer als auch das Programm für bestimmte Zwecke taugt und nicht so vielseitig sein muss wie das daraus entwickelte Windows. Wenn ein DOS-Computer das macht was eine Firma braucht dann ist die Schnelligkeit ein Argument, denn warten tut dort eine nach Zeit bezahlte Arbeitskraft. Und aus dem selben Grund sind dauernde Umstellungen des Personals wegen Programmupdates auch nicht wirklich erwünscht. DOS ist der Vorläufer des heutigen Windows aber deswegen noch nicht ganz weg. Und wenn man nach dem Windows-Crash erst mal von der Recovery-Diskette aus startet kriegt man auch erst eine DOS-Oberfläche angeboten. DOS kann auch noch bis zu einem gewissen Grad von Windows "emuliert" also vorgetäuscht werden wenn man in die so genannte "Eingabeaufforderung" wechselt. Dann erscheint ein Fenster das den alten DOS-Bildschirm darstellen soll. In diesem kann man dann zum Beispiel DOS-Programme starten die auf Windows nicht laufen würden. Beim Volk hat sich allerdings Windows durch gesetzt, gleich dazu warum.

Ganz kurz noch zur Historie

IBM hat besonders die Einführung der Diskettenlaufwerke betrieben. Und dazu Programme geschrieben welche den Umgang damit sichern sollten. Microsoft konnte dazu bald eine "Benutzeroberfläche" anbieten. DOS wurde dann von beiden gemeinsam genutzt. Dann hat IBM den momentanen Stand gekauft. Die Wege trennten sich wieder und IBM entwickelte daraus ein zweites Bertriebssystem, das Organisation System #two oder kurz OS/2. Während IBM (International Bureau Machines Inc.) einen hohen Standart in Qualität halten konnte ging Microsoft zusammen mit dem Chiphersteller Intel in den Massenmarkt. Die Geräte sind für uns ausreichend und billiger. Parallel dazu entwickelte die Motorola-Welt die MacIntosh Apple Computer und andere vor allem für den High-End-Markt. Und entwickelte dazu unter Anderen das MacOs. Damit haben wir die geläufigsten Betriebssysteme auf gezählt: DOS und Windows für den SOHO-Markt, OS/2 für den Büromarkt, MacOS für den High-End-Markt. Versuche auch im Billigmarkt zu punkten laufen holprig wegen der Dominanz der Wintel-Anlagen in diesem Bereich. Wenn Microsoft und Intel aber weiter in den Multimediamarkt investieren und den SOHO-Bereich vernachlässigen dann kann es sein dass die anderen Anbieter auf diesem Sektor aufholen zumal sie nicht mehr so viel teurer sind und gerade im Bürobereich ja sowieso zu Hause sind. Riesige Verluste kolportieren sie alle. Und zwar schon seit den 80er-Jahren. Warum sie dabei alle stinkreich sind und immer reicher werden muss ein Tepperter wie ich nicht verstehen.

Kurzer Anriss der Grundeigenschaften moderner Betriebssysteme.

Erst einmal einige Begriffe die man verstehen sollte:

Windows

Windows ist das mit Abstand häufigste Betriebssystem unserer Zeit. Und das umstrittendste. Man sagt auch es ist das Programm für Tepperte. Weil man selbst nicht mehr viel Ahnung von einem Computer haben muss. Es sieht so aus weil man im Prinzip die Vorgaben durch die Konkurrenz aufholen musste. Ich will aber nicht in Abrede stellen dass man dabei auch manches besser gemacht hat, manches ist vielleicht nicht so gelungen. Der SOHO-Markt hängt immer hinter dem professionalen Markt nach was Neuerungen und Entwicklungen betrifft. Er liegt aber preislich darunter. Welches Betriebssystem man verwendet entscheidet sich letztlich daran welche Hardware man kauft. Ist der Computer mit der Intel-CPU bestückt kann man fast nur Windows haben. Meist wird es nämlich gleich mit dem ausgeliefert. Mein letzter Computer hatte LINUX. Aber mit dem kannte ich mich gar nicht aus weil alle davor mit Windows ausgestattet waren. Ich kaufte dann eine Windows-Version nach. Die läuft jetzt nicht schlecht. Man sieht an diesem Beispiel wie schwer es ist gegen den Marktführer an zu treten. LINUX wäre im Preis des Gerätes inkludiert gewesen. Und wäre sofort gelaufen. Aber ich brauchte das Gerät und konnte nicht erst LINUX lernen zumal ich nicht einmal wußte woher die Unterlagen kriegen. Es gibt genug Anwender die das Erlernen von LINUX schon hinter sich haben und darauf schwören. Es ist nämlich billiger, schneller, oft auch stabiler sagen sie und auch nicht so deutlich das Ziel von Programmieren von sogenannten Schadprogrammen wie Viren, Würmern und dergleichen. Wie auch immer Windows ist derzeit der Standart für Daheim und daher beschreibe ich hier auch das System das ich kenne. Andere funktionieren ähnlich.

Windows ist also das Programm welches meinen Computer betreibt. Es hat einen so genannten Kernel, das ist die eigentliche Struktur. Von der merkt man in der Anwendung nichts. Aber dieser Programmteil macht es eigentlich, das Andere sind die Bedienungsknöpfe sozusagen. Die Erneuerung des Kernels ist auch der Hauptgrund warum Windows 7 nicht wirklich langsamer ist als die Vorgängerversion, bisher war immer die neue Version langsamer und hardwaregieriger. Diesmal hätten dann aber wohl Viele Microsoft den Rücken gekehrt, manche tun es ja jetzt schon. Dies konnte man so etwas abfangen.

Windows soll in Richtung Multimedia weiterentwickelt werden und damit den Büromarkt etwas seitlich liegen lassen. So ist es kolportiert. Derzeit ist es aber noch auch für kleine Büros und den Heimgebrauch gut zu brauchen. Zumal hier umfangreiche Software existiert und jeder Hersteller einer Hardwarekomponente jedenfalls einen Treiber für Windows schreibt.

Der Desktop

Desktop heißt erst mal Schreibtischplatte. Gemeint ist damit das was man nach dem Start von Windows auf dem Bildschirm sieht. Das ist die Ausgabe. Tatsächlich ist er ein bestimmtes Unterverzeichnis von Windows. Dort sind die Sachen gesammelt die man eben am Bildschirm angeboten bekommt. Am wichtigsten ist ein gutes Hintergrundbild, das kann man daher auch ändern wenn man das angebotene nicht mag, auch mit einem eigenen Bild belegen und so weiter. Tatsächlich ist dieses total unnötig. Es gehört zu den Sachen die man aus schaltet wenn der Computer langsam startet.

Interessanter ist dass die verschiedenen Programme hier angeboten werden in Form von Symbolen. Das sind kleine Bilder, darunter steht dann um was es sich handelt. Wird so ein Symbol angezeigt dann ist aber auch das Programm im oben genannten Verzeichnis namens Desktop gespeichert. Das sollte möglichst nie der Fall sein. Daher ist darauf zu achten dass nur Verknüpfungen hier abgelegt werden. Das sieht gleich aus, hat aber unten so einen Pfeil der die Weiterleitung symbolisieren soll. Klickt man auf so ein Symbol wird das Programm gestartet. Bei der Verknüpfung auch. Aber im Desktop steht eigentlich nur wo das Programm wirklich ist. Das ist uns egal außer dem Umstand dass jetzt nur die Verknüpfung und nicht das Programm mit dem Desktop automatisch gelöscht wird falls das mal nötig ist. Ich hatte das schon einmal. Auch Dateien können so auf dem Desktop abgelegt werden. Viele Anwendungen schlagen das beim Speichern vor. Macht das nicht, auch diese Datei ist dann weg. Und hat man von einem Programm unter Umständen noch wo die Diskette, die Datei ist das Ergebnis der eigenen Arbeit welche dann umsonst war.

Unten ist die Taskleiste. Die hat eine voreingestellte Höhe welche man ändern kann. Man kann sie anzeigen, nicht anzeigen oder automatisch anzeigen wenn man mit der Maus in die Nähe kommt. Bei mir ist sie ständig zu sehen dann kann ich auch die Symbole dort immer sehen.

Links erscheint der Startknopf. Dieser öffnet das Menü für das Starten von Programmen welche nicht am Desktop verknüpft sind. Dazu später.

Daneben gibt es den Schnellstartbereich in dem man die Symbole der Programme ablegen kann welche man standartmäßig braucht und daher nicht suchen will. Bei mir ist das Firefox, Windows Live Mail und Windows Explorer. Inzwischen auch das Scanner-Programm und das Bildbearbeitungsprogramm. Das kann man selbst bestimmen. Es handelt sich auch hier um Verknüpfungen, die man erstellen kann indem in der Programmliste siehe später Erklärung des Startknopfes ein Programm hierher zieht. Sind es mehr als drei dann werden die restlichen angezeigt wenn man rechts die kleine Markierung anklickt. Bei Windows 7 sind die Programmsymbole deren Programm man geladen hat hinterlegt. Im Moment Firefox da ich diese Arbeit auch gleich kontrollieren möchte.

Rechts davon ist die Programmleiste. Hier sind die Symbole der Programme abgelegt welche aktuell geöffnet sind. Klickt man darauf dann verschwindet das Programm vom Bildschirm und läuft jetzt im Hintergrund siehe oben. Klickt man nochmals darauf dann erscheint es wieder. Der bei Windows 7 neue Notizblock wird hier permanent angezeigt. Er ist ganz gut wenn man zwischendurch irgendwo Notizen machen will. Die kann man auch speichern. Für längeres Arbeiten ist er nicht geeignet, aber momentane Zwischenbemerkungen können hier gehandhabt werden. Man darf das aber nicht mit dem Windows-Editor verwechseln der ja früher auch Notepad geheißen hat. Dessen Symbol befindet sich rechts davon falls das Programm gestartet ist. Das Symbol des Programmes das man gerade im Vordergrung hat und dessen Fenster daher aktiv ist das ist hier stärker hinterlegt. Bei den neuen großen Bildschirmen verdecken sich ja nicht alle offenen Fenster, im Moment kann ich den Editor in dem ich gerade schreibe und Firefox locker nebeneinander darstellen, das FTP-Programm für das Hochladen dieser Datei bevor ich sie mit Firefox kontrollieren kann liegt dahinter ist aber noch teilweise sichtbar. Klickt man mit der Maus drauf kommt es in den Vordergrund und verdeckt die anderen teilweise. Das ist eine der angenehmen Eigenschaften von Windows. Habe ich zum Beispiel mehrere Editor-Dateien (.txt) geöffnet dann ist das Symbol hier unten so dargestellt als wären mehrere Blätter hintereinander aber nicht ganz überlappt. Bewege ich dann die Maus drauf dann zeigt sich eine kleines Fenster mit den Miniaturen der jeweiligen Dateien mit Dateiname inklusive Pfad darüber. Bewege ich die Maus auf eine solche Miniatur dann verschwinden momentan alle geöffneten Fenster und nur das zugehörige Fenster wird angezeigt. Beim ersten Mal bin ich ganz schön erschrocken. Inzwischen weiß ich gerade diese Neuerung von Windows 7 zu schätzen. Klickt man drauf dann kommt dieses Fenster in den Vordergrund. Kickt man auf das kleine Kreuz rechts oben wird diese Datei geschlossen. Gut ist dass nicht diese geschickte Leiste zu ist wenn von einem Programm mehrere Fenster offen sind sondern diese "gruppiert" sind. Dann kommt daneben das Symbol des nächsten offenen Programms.

Wieder rechts davon gibt es einen Bereich in dem die Programme dargestellt sind welche für die Funktion von Windows ständig im Hintergrund laufen wie die aktive Verbindung zum Internet, die Lautstärkeneinstellung für die Soundausgabe, aber auch die Uhrzeit, bei Windows 7 jetzt auch inklusive Datum. Bei Notebooks auch die Batterieladung. Sowie das Symbol eines Programmes welches mit dem Windowsstart schon teilweise geladen wurde damit es später schneller zur Verfügung steht. Es werden nur einige Programmsymbole angezeigt. Die anderen sieht man wenn man links auf den kleinen Pfeil klickt, dann werden auch diese angezeigt auf Kosten der Programmleiste in der Mitte. Das bleibt solang man mit dem Mauskursor in diesem Bereich bleibt und verschwindet dann wieder. Bei der neuen Version wird allerdings eine Liste dieser Programme darüber aufgemacht, so dass die Programmleiste in der Mitte nicht mehr tangiert wird. Das Wort Desktop bewirkt dass alle Programmverbindungen des Desktop ebenso aufgelsitet werden. Das ist dann von Vorteil wenn man vom Desktop nichts mehr sieht weil Programmfenster ihn verdecken. Ganz rechts habe ich aber eine kleine Taste die jedenfalls auf den Desktop um schaltet. Dies habe ich einstellen müssen, es ist aber nützlich. Denn oft will man ein Programm starten von dem man weiß dass eine Verknüpfung am Desktop liegt, dann muss dieser auch erreichbar sein. Momentan hat das keine Auswirkung weil sich alles womit ich arbeite auf dem zweiten Bildschirm befindet der ja genau vor mir steht. Unterwegs ist dieser nicht mit. Klickt man auf diese Taste wird also der Desktop allein angezeigt, klickt man nochmals wird er wieder ausgeblendet und man sieht das vorherige Bild.

Starten eines Programmes vom Desktop: Wenn sich das Symbol eines Programmes oder seiner Verknüpfung auf dem Desktop befindet kann man darauf klicken. Standartmäßig mit Doppelklick. Ich bervorzuge die Einstellung Einfachklick. Bewegt man die Maus darauf ist es ausgewählt, klickt man dann startet das Programm. Das ist für den Windows-Explorer ein zu stellen. Der Desktop ist eine Unterfunktion des Windows-Explorer. Diesen erkäre ich später. Ist eine Verknüpfung zu einer Datei auf dem Desktop abgelegt welche wiederum mit einem Programm verknüpft ist wie .txt zum Editor oder .doc zu Word etc. dann bewirkt ein Klick auf diese Datei dass das Programm geöffnet wird und gleich selbige Datei ladet. Bei Installation eines Programmes, dazu später, wird diese Verknüpfung des Dateityps oft automatisch erstellt, man kann dies auch händisch ändern siehe später. Man kann ein Programm auch starten indem man auf die Schnellstartleiste unten links klickt. Wie eben beschrieben. Die rechts von diesem Bereich angezeigten Programme laufen bereits und sind nur im Hintergrund, sie werden durch Klick auf ihr Fenster in den Vordergrund geholt oder durch Klick auf ihr Symbol hier unten. Wird das Programm beendet dann verschwindet auch dieses Symbol. Rechts werden die Programme ständig angezeigt welche ja immer im Hintergrund laufen. Auch hier kann man Funktionen öffnen wenn man darauf klickt. Beendet man so ein Programm dann verschwindet auch dessen Symbol aus diesem Bereich. Sie werden aber beim nächste Wndows-Start wieder geladen. Ist eines lästig dann muss man es vom automatischen Start beim Windows-Start aus schließen.

Der Startknopf

Ich beschreibe das was ich aktuell habe, die älteren Windows-Versionen waren so ähnlich.

Ganz links in der Taskleiste befindet sich der Startknopf. Klickt man darauf dann erscheint darüber ein Pop-Up-Menü. Dieses geht wieder weg wenn man mit der Maus wo anders hin klickt.

Links bekommt man Programme angeboten welche man durch Anklicken starten kann. Daher auch die Bezeichnung Startknopf. Oben befinden sich dabei die Programme welche man schnell finden will. Sie sind dort bis man sie entfernt. Darunter befinden sich automatisch die Programme mit denen man zuletzt gearbeitet hat. Darunter die Option "Alle Pogramme". Klickt man auf diese dann erscheint ein neues Pop-Up-Menü in dem man nun alle am Computer installierten Programme angeboten bekommt. Und ganz unten befindet sich bei mir eine Eingabezeile in der man angeben kann was man am Computer sucht. In älteren Versionen musste man erst irgendwo auf "Suchen" klicken. Sonst funktioniert es fast gleich.

Bei Windows 7 ist bei vielen Programmen rechts ein kleiner Pfeil. Bewegt man den Cursor auf dieses dann erscheint rechts eine Auflistung der mit diesem Programm zuletzt bearbeiteten Dateien. Klickt man auf das Programm dann öffnet es sich für die Erstellung einer neuen Datei, klickt man auf eine der angebotenen Dateien dann wird diese automatisch nach Programmstart geladen.

Rechts hat man eine Auflistung der Funktionen die zum System von Windows gehören. Oben die unter "Eigene Dateien, Bilder, Videos" und so weiter gespeicherten Dateien welche aufgelistet werden wenn man den entsprechenden Punkt anklickt. Das sind Explorer-Funktionen. Die meisten Programme speichern hierhin ihre Dateien wenn man nichts anderes ein stellt. Das soll dem blutigen Neuling helfen. Ein Ziel meiner Arbeit hier ist aber dass man dies nicht mehr nützt und die Daten geschickter und vor allem sicherer speichert, dazu später. Oben erscheint der Name unter dem man am Computer registriert ist. Es können mehrere Benutzer registriert sein, das führt hier zu weit. Es wird der Explorer geöffnet abgestimmt auf diesen bestimmten Benutzer. Ich habe allerdings keinen zweiten. Bei den darunter aufgezählten Punkten Dokumente, Bilder, Musik, Spiele ebenfalls, man kommt aber direkt in das entsprechende Unterverzeichnis. Da sich diese Verzeichnisse aber alle im Windows-Bereich befinden rate ich nicht dazu sie auch zu verwenden. Daten speichert man dort hin wo sie erhalten bleiben auch wenn man Windows neu aufsetzen muss. Denn eines steht fest: schnell sichern bevor man was tut ist immer gut geht aber gerade dann nicht mehr wenn ein Problem mit Windows auftritt.

Interessanter ist der nächste Punkt "Zuletzt verwendet". Der listet die Dateien auf die man zuletzt gespeichert hat. Auch die welche man klugerweise in einen anderen Bereich gespeichert hat. Klick darauf öffnet das Programm mit dieser Datei. Im Gegensatz zu der eben beschriebenen Funktion bei den einzelnen Programmen werden die zuletzt verwendeten Dateien unabhängig von ihrem Format aufgelistet. Die Anzahl ist allerdings begrenzt. Hat man zuletzt viele Bilder bearbeitet und dann gespeichert dann wird der zuvor wichtige Text nicht mehr so erreichbar sein. Beim Textprogramm ist diese Datei noch angegeben. Man kann so auch unverhofft sehen welche Bilder man zuletzt bearbeitet hat. Man kann diese Liste auch leeren. Durch Klick mit der rechten Maustaste auf diese Funktion werden Explorerfunktionen angeboten unter anderem auch das Leeren. Durch Rechtsklick auf eine aufgelistete Datei werden auch fast alle Explorerfunktionnen bezüglich dieser in einem Pop-Up-Menü angeboten.

Der Punkt Computer öffnet ebenfalls den Explorer. Hier wird aber nicht der Persönliche Ordner eines Benutzers angezeigt sondern alle Laufwerke.

Der Punkt Systemsteuerung öffnet ein Programmfenster in dem die Funktionen für die Einstellung des Systems angeboten werden. Dazu gerhören Bildschirmeinstellung, Browsereinstellung wie Einfachklick oder Doppelklick und andere. Siehe unten.

Der Punkt Geräte und Drucker startet ebenfalls die Systemsteuerung allerdings ist diese Auswahl bereits erfolgt.

Der Punkt Standartprogramme startet ebenfalls die Systemsteuerung mit bereits Auswahl dieses Punktes. Es geht darum ein zu stellen welches Programm als Browser oder Mailprogramm usw. standartmäßig verwendet wird. Klicke ich auf eine HTML-Datei dann macht sich automatisch der hier eingestellte Browser auf. Man kann diese Einstellung auch von anderen Stellen her ändern, zum Beispiel bei der Abfrage eines Browsers der nicht Standartprogramm ist ob man ihn zum Standartbrowser machen will. Das kann man wieder ändern indem man bei Start eines anderen Browser ebenso vor geht oder eben hier in diesem Menüpunkt.

Der Punkt Hilfe und Support öffnet die Funktionen für die Windows-Hilfe. Diese ist sehr umfangreich und klug aber leider nicht ganz komplett. Wie auch immer das Meiste über Windows lernt man über diese Funktion. Man kann nach sehen wenn man sich momentan nicht aus kennt. Auch ich habe viel meines Wissens über die Hilfefunktion der diversen Programme erworben.

Der Punkt Ausführen ist besonders interessant. Es erscheint ein Eingabedialog in dem man ein Programm oder eine Datei inklusive dem gesamten Pfad eingibt. Klickt man dann auf OK wird die selbe Funktion ausgeführt welche man oben bei Klick auf ein Programm oder eine Datei hat. Der Unterschied ist der dass man hier das Ziel der Aktion frei ein gibt was mitunter zielführender ist. Durch die Funktion durchsuchen kann man sich helfen wenn man in etwa weiß wo sich das Ziel befindet aber den Namen nicht mehr buchstabengetreu kennt.

Ganz unten ist die Taste Herunterfahren. Bei Windows 7 wird Windows geschlossen und der Computer ausgeschaltet wenn man auf die Taste klickt oder es werden andere Optionen zur Auswahl geboten wenn man auf den Pfeil rechts klickt.

Ich möchte mir hier eine kolportierte Geschichte nicht verkneifen: ein Manager eines Softwareentwicklers hat auf einer Pressekonferenz behauptet es wäre gut wenn alle Autos so sicher laufen würden wie die Computer. Ein Manager einer Autofabrik meinte dazu es würde aber die Autofahrer verwundern wenn sie die Funktion Abstellen über den Startknopf erreichen müssten. Und in einer Notsituation wäre eine Abfrage "Sie wollen eine Notbremsung durchführen - Ja - Nein - Abbrechen" sicher fatal.

Während ich das Obige schrieb habe ich immer wieder unten die Überschrift für die nähere Erklärung ein gefügt. Diese Überschriften stehen momentan allein da und werden dann eine nach der anderen mit dem Inhalt des Kapitels ergänzt. Das ist eine gerade in der EDV gut praktikable Vorgangsweise. Bei einem Aufsatz in der Schule hat man oft Anfangs eine Themensammlung aufgelistet. Und diese in der weiteren Folge abgearbeitet. Dies ist hier insofern variiert dass diese Überschriften erst praktisch die Themensammlung sind aber gleich auch zwischen sie das Weitere einfügbar wird. Hätte ich diesen Absatz jetzt nicht geschrieben dann hätten spätere Leser nichts davon bemerkt. Aber gerade diese Vorgangsweise ist bei der Erstellung von Abhandlungen sehr zielführend. Und im Gegensatz zum Schreiben auf Papier kann ich immer wieder einfügen bzw. löschen. Der Hauptvorteil liegt darin dass ich jetzt nicht mehr dauernd den obigen Text durchsehen muss um nichts zu übersehen.

Es folgen nähere Erklärungen zu den oben angerissen Punkten.

Alle Programme

Im Pop-Up-Menü Start sind die zuletzt verwendeten Programme aufgelistet. Das sind aber weitaus nicht alle. Daher erscheint eine Auflistung aller Programme wenn man den Mauszeiger auf den entsprechenden Auswahlpunkt unten bewegt.

Hier muss man erst einmal wissen wie ein Programm bei dessen Installation gespeichert wird. Auf Laufwerk C gibt es dazu den Ordner Programme. Hier liegen die modernen Programme drinnen. Die Computer werden immer besser bezüglich dem Datendurchsatz. Die derzeitigen können 64 bit auf einmal übertragen bei der Programmabarbeitung. Die ersten 8086 konnten 16 bit. Die Betriebssysteme hingen meist eine Stufe hinterher, sie nutzten die Hardware nicht voll. Und die Anwendungsprogramme waren noch einen Schritt hinterher. Windows 7 kann die Hardware weitgehend nutzen. Beim Installieren musste man auswählen ob die Hardware dies auch kann. Programme die damit Schritt halten sind logischerweise die Windows-Programme selbst und andere ziemlich neu gekaufte. Bisherige Programme waren mindestens eine Stufe darunter. Das erkennt man hier weil diese im Ordner Programme (x86) gespeichert sind. Dort liegen also wesentlich mehr Programme drinnen als im Ordner Programme. Bei früheren Windows-Versionen gab es auch den Ordner Programs. Dort waren Programme gespeichert für die es nur englische Installation gab. Wichtiger ist dass fast jedes Programm bei seiner Installierung unter dem genannten Ordner einen eigenen Unterordner an legt. Das erleichtert einerseits die Sortierung und bezüglich der heute zahlreichen Dateien die dabei auch vorhanden sind - zum Teil für die erwähnte modulare Struktur eines Programms - da gibt es keinen Konflikt wenn die bei zwei Programmen zufällig gleich heißen, sie befinden sich ja in verschiedenen Ordnern.

Bei Aktivierung von Alle Programme werden oben Programme angezeigt die durch Klick darauf gestartet werden. Das sind fast durchwegs windowsnahe Programme. Dann beginnt eine Liste mit Ordnersymbolen. Klickt man auf eines dann wird erst eine Auflistung der darin enthaltenen Dateien angezeigt. Darin enthalten ist das Programm selbst. Bei neueren Programmen auch eines welches das Programm wieder vom Computer entfernt. Das ist wichtig wenn man Platz braucht und auf ein seltener genutztes Programm einige Zeit verzichten kann. Diese Entfernung geht auch meist konfliktfrei und vollständig. Nur das Programmverzeichnis zu löschen führt wegen der Einträge in Windows welche sich kein normaler Computeranwender merkt zu Problemen. Dies wäre mehr eine Notlösung. Die meisten Programmierer verkaufen Programme wo bei der Installierung die Option zur Deinstallation mit gespeichert wird. Das gehört zum guten Ton und sollte andererseits beim Ankauf eines Programmes durchaus auch ein Kriterium sein. Oft wird daneben dann auch noch eine Readme-Datei angeboten wo gewisse Informationen drin stehen. Die sind für den Normalverbraucher nicht immer zielführend weil ers nicht versteht aber immerhin. Bei manchen Programmen gibt es hier auch ein Programm für das Setup was immer seltener wird weil eine solche Funktion meist im Programm selbst integriert ist.

Man kann also hier nach Programmen suchen die man nicht oben unter den ständig genutzten hat und die darunter nicht mehr angezeigt werden weil inzwischen andere Programme genutzt wurden und der Platz nicht aus reicht. Klick auf direkt ein Programm öffnet dieses. Klick auf einen Ordner öffnet diesen. Dann erscheinen entweder weitere Unterordner oder die eben beschriebene Auflistung Programm, Deinstallationsroutine, Readme und gelegentlich andere. Normalerweise klickt man auf das Programm. Dieses kann so mitunter wieder auf der ersten Ebene unter den zuletzt verwendeten erscheinen. Ein Problem besteht darin dass der angebotene Folder oft nicht ganz gleich heißt wie dann das Programm. Bei meiner Paintshop-Version steckt das Programm im Folder Jasc. Weiß ich das finde ich auch dieses Programm. Es ist noch hölzerner zu bedienen wie neuere Grafikprogramme aber gerade deshalb etwas leichter zu begreifen. Und ich weiß oft noch wie es ging und müsste bei neueren Programmen das erst mal durch Selbststudium erwerben. Diese Abschweifung damit verständlich wird warum man oft alte Programme noch installiert.

Suchen

Ein Computer hat keinen Sinn wenn man darauf nichts findet. Suchen ist daher eine Funktion des Explorer. Sie wird auch hier angeboten. Man schreibt was in die Eingabezeile und drückt dann die Eingabetaste. Es öffnet sich eine Liste mit den gefundenen Dateien. Klickt man auf "weitere Ergebnisse anzeigen" öffnet sich der Explorer mit einem Ordner in dem die Suchergebnisse sind. Hier kann man über den Menüpunkt Extras und dann Optionen im erscheinenden Dialogfeld auch die Art der Suche anpassen. Es ist dabei möglich neben den Dateinamen auch die Inhalte zu durchsuchen ob der eingegebene Begriff vorkommt. Auch können Unterordner einbezogen werden. Der Aufruf der Suche in unserem Fall bezieht sich auf den ganzen Computer. Im nun geöffneten Ordnerfenster kann man ein bestimmtes Verzeichnis anwählen. In dieser Dialogbox stellt man ein ob man alle Unterverzeichnisse mit einbeziehen will. Auf hoher Verzeichnisebene anzufangen führt dabei zu mehr Ergebnissen dauert aber auch länger. Je genauer ich den Speicherort des Gesuchten weiß umso genauer kann ich das Verzeichnis im Explorerfenster einstellen was zu einer wesentlich schnelleren Suche führt, mit dem Risiko dass das Gesuchte hier nicht ist. Für solche Suchen hat Windows schon Listen von Verzeichnissen und Dateien, sie sind daher indiziert. Andere nicht. Die Suche geht in nicht indizierten Bereichen entsprechend langsamer. Bis zu einer gewissen Datenmenge sollte man das in Kauf nehmen. Ansonsten kann man gewisse Bereiche zusätzlich indizieren. Dazu später. Das Suchen auch in der Datei war eines der Verkaufsargumente damals beim Dr. Norton der Fa. Norton bzw. Symantec. Es wurde dann von Microsoft gekauft und ist seit her Bestandteil des Windows Explorer. Es funktioniert logischerweise in Bildern nicht, da weiß ich ja nicht wie die Bytefolgen aussehen. Im nun offenen Explorerfenster kann man die Suche auch auf Datum der Datei exakt sowie von-bis, Größe und andere Faktoren einstellen.

Systemsteuerung

Es öffnet sich ein Explorerfenster welches Programme anbietet. Die haben alle mit der Einstellung des Computer zu tun. Sie sind dabei in Gruppen gegliedert welche man durch Klick auf die Überschrift öffnet. Nach jeder Überschrift kann man direkt eine kleine Auswahl aus den Funktionen der Gruppe anwählen. Die Gruppe hat aber immer mehr Funktionen die man nach Klick auf die Überschrift angeboten bekommt.

System und Sicherheit:

Netzwerk und Internet:

Hier kann man alle Netzwerkangelegenheiten inklusive Internet einstellen. Das Netzwerk- und Freigabecenter ist dabei das Wesentliche. Dieses erreicht man auch wenn man rechts in der Taskleiste auf das Netzwerksymbol klickt und dann im erscheinenden Dialog auf Netzwerk- und Freigabecenter. Es werden in einem Explorerfenster Funktionen angeboten.

Hardware und Sound:

Programme

Hier kann man Einstellungen vornehmen welche für den Umgang mit den Programmen nötig sind. Man kann Programme deinstallieren falls das nicht durch die entsprechende Funktion im Startmenü geschieht. Windows protokolliert das Installieren von Programmen in den jüngsten Versionen und so können sie dann auch wieder entfernt werden. Man kann auch alte Programme testen ob sie mit der derzeitigen Windows-Version noch laufen. Auch die Standartprogramme können von hier aus festgelegt werden. Und Dateitypen kann man einem Programm zuordnen.

Darstellung und Anpassung

Schriftarten

Man kann Schriften für Anwendungen einstellen welche dann zur Verfügung stehen.

Standartprogramm

Hier legt man fest welche Programme standartmäßig verwendet werden. Es geht darum dass bei Anklicken einer Datei das dazugehörige Programm geöffnet wird und dieses sich dann die Datei lädt. Der klassische Weg ein Programm zu laden und von dort eine Datei zu öffnen funktioniert natürlich nach wie vor. Meist denkt man aber erst einmal daran eine gewisse Datei weiter zu bearbeiten. Oder man bekommt eine als Anhang an ein E-Mail. Dazu sind diese Einstellungsmöglichkeiten dienlich.

Es kann hier auch geregelt werden was beim Einlegen von neuen Datenträgern passiert. Standartmäßig wird eine Abfragebox geöffnet ob man die Bilder des Datenträgers anzeigen will, die Musik abspielen, oder den Ordner mit einer Funktion des Windows Explorer anzeigen usw. Je nach persönlichem Bedarf kann man hier Voreinstellungen vornehmen.

Ich persönlich starte Firefox wenn ich ins Internet will bzw. Windows Live Mail wenn ich die Mails checken will oder eines verschicken. Bei anderen Programmen bevorzuge ich die Auswahl der zu bearbeitenden oder zu lesenden Datei wo die Zuordnung des Dateityps zu einem bestimmten Programm relevant ist. Bei Erstellung einer neuen Datei öffne ich auch erst das Programm und speichere die aktuelle Datei ab. Bei weiteren Bearbeitungen siehe voriger Satz. Ich habe kein Interesse gewisse Dateien automatisch wieder zu geben vor allem weil bei mir auf jedem Datenträger die Inhalte gemischt sind. Je nach Bedarf und eigenen Gewohnheiten sollte jeder seine persönlichen Einstellung finden.

Hilfe und Support

Wie alle großen Programme hat auch Windows selbst eine Hilfe-Funktion. Es ist hier Vieles dokumentiert. Das ist nützlich weil man während der Arbeit nicht irgendein Buch hernehmen muss sondern hier nachsieht.

Man findet eine Dokumentation wie man mit der aktuellen Version von Windows anfangen kann. Dann eine Übersicht über alle Grundlagen die man wissen sollte. Aber auch eine Möglichkeit die Hilfethemen gezielt zu durchsuchen. Über "Durchsuchen der Hilfethemen" kommt man auf eine Menüstruktur wo Überschriften gesammelt sind, bei Anklicken einer geht es entsprechend weiter bis man den dazu bestehenden Artikel angeboten bekommt.

Oben gibt es wieder die obligate Eingabezeile wo man nach frei wählbaren Stichworten die Hilfe durchsuchen kann. Dies kann nicht hundertprozentig funktionieren da natürlich die Möglichkeiten einer solchen Eingabe unendlich sind. In den meisten Fällen bekommt man aber etwas angeboten, vor allem wenn die Suchbegriffe sachlich passen. Anfänger haben hier naturgemäß größere Probleme als solche die schon wissen wie das was sie suchen in der "Fachsprache" heißt.

Ausführen

Der Punkt Ausführen ermöglicht die Eingabe eines Dateinamens um diese Datei zu öffnen. Es erscheint ein kleines Dialogfenster mit einer Eingabezeile. Hier kann man ein Programm mit seinem Speichernamen eingeben oder auch eine Datei. Dann wird entweder das Programm mit leerem Inhalt geöffnet um eine neue Arbeit zu erstellen oder es gehört ein bestimmter Dateityp dazu, siehe oben bei Standartprogramme, dann lädt das Programm die ausgewählte Datei gleich nach. Es gibt auch die Durchsuchen-Funktion um sich durch den Windows-Explorer zu klicken bis man das Gewünschte in der Eingabezeile stehen hat. Das ist meist zielführender als die manuelle Eingabe weil der gesamte Pfad inklusive Dateiname exakt stimmen müssen. Durch Klichen auf Ok wird dann das gewünschte Programm gestartet. Die Eingabezeile ist mit der zuletzt verwendeten Auswahl vorbelegt, klickt man auf den Pfeil rechts erhält man ein Drop-Down-Menü mit zuvor so ausgewählten Dateien wobei die zeitliche Sortierung absteigend ist. Das zuletzt Gewählte steht in der Eingabezeile, das Vorletzte gleich darunter und so weiter. Ich verwende diese Funktion für zwei bis drei Dateien die ich nicht ständig brauche wenn dann aber sofort. Normalerweise starte ich Dateien über den Windows Explorer, seltener über die oben beschriebene Funktion "Zuletzt verwendet" und in gewissen Spezialfällen eben über die Funktion "Ausführen". Arbeitet man an einem bestimmten Projekt längere Zeit und muss dabei verlässlich die zugehörigen Dateien finden (Skriptum für die Maturaarbeit, Vorbereitung eines wichtigen Vortrages oder Vergleichbares) kann ich mir vorstellen dass man diese wichigen Dateien auch über diese Funktion aufruft. Aber nach meiner Erfahrung dann nur diese. Denn wie gesagt es wird in der Reihenfolge sortiert was man zuletzt gewählt hat und dann findet man vielleicht das Gesuchte nicht mehr. Und über die Durchsuchen-Funktion tut man sich schwer wenn man weil man es so eh immer leicht gekriegt hat den Pfad nicht mehr genau weiß.

Herunterfahren

Windows ist ein System das gut funktioniert weil es sich zu einem gewissen Grad während der Laufzeit anpassen kann. Dazu muss es eine Menge Daten laden welche praktisch der aktuelle Stand sind. Das hat aber auch zur Folge dass derartige Daten auch gespeichert werden müssen wenn man Windows beendet. Das erfordert je nach aktuellen Erfordernissen einige Zeit. Beim so genannten "Herunterfahren" werden alle administrativen Aufgaben erledigt, offene Dateien überprüft ob sie schon gespeichert sind und falls nicht dazu aufgefordert, und die offenen Programme werden geschlossen. Das heißt es werden alle Programme der Reihe nach geschlossen. Und immer bei Schließen eines Programmes überprüft es wie auch hier ob alle geänderten Daten gespeichert wurden. Jedenfalls verhindert das reguläre Herunterfahren einerseits Datenverlust, denn sonst war die Arbeit vielleicht nicht gratis aber umsonst, andererseits hat eben auch Windows selbst gewisse Einstellungen die so gesichert werden. Bei unbeabsichtigtem Computerzusammenbruch (Absturz) kann man Windows auch wieder starten, es kommt meist eine Abfrage ob man das normal zulassen soll oder einen gewissen Modus auswählen der Windows erst mal mit den Grundeinstellungen startet damit eventuell beschädigte Systemdaten praktisch zurückgesetzt werden, sicherer für die weitere gute Funktion ist aber das reguläre Herunterfahren. Bei den heutigen Systemen ist dann der Computer auch gleich aus geschaltet. Einschalten mit dem Powerknopf, Ausschalten mittels Herunterfahren. Ich habe auch einen Standcomputer, der bei Betätigen des Power-Knopfes automatisch das Herunterfahren startet und dann auch automatisch ausschaltet.

Neben dem schlichten Herunterfahren zum Ausschalten gibt es bei dieser Funktion noch mehrere Möglichkeiten, für uns sind wichtig der Ruhezustand und das Neustarten

Der Ruhezustand bedeutet dass der Computer jetzt praktisch nichts tut als warten auf das Aufheben desselben. Das ist Energiesparend. Am Besten spart man Strom wenn man das Kastel ausschaltet. Am zweitbesten im Ruhezustand. Der hat den Vorteil dass die Wiederaktivierung schneller geht und der Inhalt des RAM vollständig erhalten bleibt. Oft ist auch eingestellt dass sich dieser Zustand automatisch nach einiger Zeit aktiviert wenn nicht am Gerät gearbeitet wird. Man darf es aber nicht mit dem Bildschirmschoner verwechseln, der schlicht den Monitor in den Ruhezustand versetzt. Meist aktiviert sich nach einer Zeit der Bildschirmschoner, das kann durch Betägigen einer Taste (ich empfehle die Umschalttaste, die macht in keinem mir bekannten Programm irgendetwas) oder Bewegen der Maus aufgehoben werden. Und nach einer weiteren Zeit geht der Computer in den Ruhezustand. Da muss er dann über den Stormschalter wieder aktiviert werden. Ist aber viel schneller da als wenn man ihn neu einschalten muss.

Der Warmstart: Vor allem wenn aus irgendeinem Grund nichts mehr geht sollte man einen Warmstart versuchen. Oft ist dieser auch nach Änderungen der Einstellungen erforderlich. Darunter versteht man dass man den Computer herunterfahren lässt, er dann aber automatisch gleich wieder startet. Es können so die oben angesprochen Einstellungen praktisch neu belegt werden. Achtung, erstellte Daten sind dabei aber auch weg. Daher bei aufwendigen Arbeiten immer zwischndurch sichern, damit die Daten die man vor einem "Absturz" noch nicht gesichert hat wenige sind und daher noch übersichtlich. Im Gegensatz zum Ruhezustand fährt der Warmstart das Gerät komplett herunter und wieder hoch! Viele Geräte haben einen eigene "Reset" Knopf für das Auslösen des Warmstart, viele Installationsprogramme fordern an ihrem Ende dazu auf was man nur bestätigen muss, und über diese Funktion geht es auch.

Das Programmfenster

Ein Computer funktioniert auf Grund des BIOS welches die Hardware im Griff hat und dem darauf aufgesetzten Betriebssystem. Um tatsächlich was machen zu können braucht man aber ein Programm welches die Eingabe von Daten ermöglicht aufgrund derer der Computer rechnet und Ergbnisse zurückgibt. Da bei Windows nur möglich ist ein Programm auszuführen welches durch Windows gelesen und abgearbeitet wird ist es auch so dass die Bedienung dieser Programme soweit als möglich ziemlich einheitlich ist. Und damit man erkennt wo am Bildschirm die "Oberfläche" des Programms erreichbar ist hat man eben diese in Form von Fenstern dargestellt. Das Starten eines Programmes öffnet also erst mal das Programmfenster. Diese Zeilen werden höchstwahrscheinlich im Programmfenster des Internet-Browser gelesen.

Erscheinungsbild und Größe

Die Programmfenster sind fast durchweg einheitlich gestaltet. Sie haben einen Rand drum herum. Dieser hat eine gewisse Breite und Farbe. Oben ist er breiter und enthält ein Symbol für das Programm um welches es sich handelt, den Dateinamen und die Programmbezeichnung, in ältern Windows-Versionen statt der Programmbezeichnung die Dateierweiterung am Dateinamen. Farbe und Rahmenstärke kann man einstellen, meist nutzt man die Voreinstellung.

Aktives und inaktitives Fenster

Weiter oben wurde beschrieben wie sich das mit dem Multitasking und dem Abarbeiten von gleichzeitig geöffneten Programmen verhält. Das gerade bewußt benutzte Programm ist dabei mit seinem ganzen Fenster sichtbar. Und dieses ist auch satt in seinen Farben. Vor allem der breitere Rand oben. Es handelt sich um das was oben als Programm im Vordergrund bezeichnet wurde. Bei anderen Fenstern ist die Farbe deutlich blasser. Klickt man mit der Maus auf ein solches Fenster dann wird dessen Farbe satt und das bisherige Fenster wird blass. Es ist dann auch das neu angeklickte Fenster das aktive. Achtung, dabei nicht unbedingt auf irgendeinen Bedienungsknopf klicken, der könnte dabei auch gleich aktiviert werden. Am Besten klickt man auf einen Bereich an dem man nichts derartiges sieht oder besser grundsätzlich auf den breiten Rahmenstreifen oben. Nicht aktive Fenster können durch aktive teilweise oder ganz verdeckt sein. Sind sie ganz verdeckt dann kann man sie durch Klick auf das Symbol am unteren Bildschirmrand, siehe oben Programmleiste des Dekstop, aktivieren. Ist der Bildschirm groß genug kann es sinnvoll sein mehrere Fenster ganz zu zeigen, vor allem wenn man ständig zwischen zwei wechseln muss oder man von einem "abschreibt". Andere Fenster sollten zumindest mit einem schmalen Streifen sichtbar sein damit man sie dort direkt anklicken kann. Im Moment ist rechts der Editor geöffnet in dem ich gerade schreibe, links Firefox wo ich das dann kontrollieren kann und in der Mitte sieht man die Pfeile des FTP-Programms welche zum Hochladen nötig sind. Hier ist es wiederum schon sinnvoll gleich auf so einen Pfeil zu klicken wenn durch die vorherige Einstellung sicher gestellt ist dass man damit gleich die beabsichtigte Aktion ausführt.

Ziehen der Größe

Um die zu bearbeitende Datei richtig sehen zu können ist es sinnvoll wenn das Programmfenster eine dazu passende Größe hat. Das kann man mit der Maus ändern. Man bewegt den Mauspfeil an den Rand des Fensters bis er einen Doppelpfeil darstellt, dann hält man die linke Taste gedrückt und zieht diesen Rand auf weiter oder enger. An einer Ecke kann man die zwei anliegenden Ränder gleichzeitig ziehen. Um die Position des Fensters am Bildschirm zu verschieben bewegt man den Mauspfeil in den oberen breiteren Rand, drückt die linke Taste und zieht. Bei Windows 7 gibt es folgende Neuerungen: zieht man den oberen Rand an den oberen Rand des Bildschirms dann wird das Fenster auf die ganze Höhe des Bildschirms vergrößert bei Erhaltung der Breite. Detto wenn man den unteren Fensterrand an den unteren Desktoprand zieht. Beides funktioniert auch wenn man den Mauspfeil an den oberen oder unteren Rand bewegt bis er einen Doppelpfeil darstellt und dann Doppelklickt. Die Breite bleibt erhalten. Das ist nützlich weil man so mehr von einem Text darstellen kann ohne dass er zu breit wird was ja beim zeilenweisen Lesen stresst und weswegen zum Beispiel Zeitungen immer in Spalten gedruckt sind. Auch geht nun das Programmfenster genau von Oben nach Unten, wodurch man die Scroll-Leiste rechts vollständig sieht und gleichzeitig verhindert wird dass beispielsweise die letzten Zeilen eines Textes einfach übersehen werden.

Minimieren, Maximieren, Schließen

Fast immer rechts oben am Rand des Fensters befinden sich drei kleine Symbole.

Die Rollbalken

Ein so genannter Rollbalken (Scrollbar) erscheint rechts am Fensterrand wenn das gezeigte Bild der Höhe nach nicht ins Fenster passt und unten wenn es der Breite nach zu groß ist.

Der Senkrechte Rollbalken hat unten und oben einen kleinen Pfeil. Klickt man auf den unteren dann wird das Fenster scheinbar nach unten verschoben. Man sieht dann vom Bild unten mehr und oben weniger. Ein so ein Klick entspricht der kleinsten Bewegungsmöglichkeit. Klickt man auf den oberen dann wird das Sichtfenster scheinbar nach oben bzw. die Datei nach unten bewegt.

Dazwischen hat der Balken einen Schieber, der an einen Schieberegler an elektrischen Geräten erinnert, etwa an Mischpulten von Musikanlagen. Die Länge dieses Schiebers verhält sich zum gesamten Platz zwischen den oben genannten Pfeilen so wie der dargestellte Teil der Datei zur Länge wenn der Bildschirm groß genug wäre um sie ganz darzustellen. Befindet sich der Mauszeiger auf diesem Schieber und hält man die linke Maustaste gedrückt kann man damit die Datei auf und ab schieben. Heutige Computer sind schnell genug dass bei den meisten Programmen dabei so viel erkennbar ist dass man an die richtige Stelle scrollt. Klickt man unten zwischen diesem Schieber und dem Pfeil dann wird genau um das nach unten geschoben was man hier sieht, man bekommt also den anschließenden Teil soweit der auf den Bildschirm passt. Oben geht es analog dazu nach oben. Der Schieber selbt steht dabei entlang seiner Bahn an einer Position die analog ist zu der Position der gezeigten Daten in der gesamten Datei.

Der Waagrechte Rollbalken unten entspricht derselben Funktion bezüglich der Position des gezeigten Ausschnittes waagrecht. Man kann hier nach links und rechts scrollen wenn das Bild zu breit ist. Unter Bild verstehe ich an dieser Stelle was von einer Datei im aktuellen Fenster angezeigt wird, auch wenn es nur Text ist.

Bei Lesen dieser Zeilen wird man zwangsläufig den rechten senkrechten Rollbalken sehen denn sie passen unmöglich der Höhe nach in ein Browserfenster, das ja zumindest nicht größer sein kann als der Monitor. Durch den dynamischem Umbruch des Textes unterhalb einer Höchstbreite sieht man unten keinen, es sei dann man hat ein Bild welches ja eine fixe Breite hat und wird schmäler als dieses. Das ist derzeit nicht der Fall, vielleicht illustriere ich mein "Werk" später mit Fotos was momentan nur bremsen würde.

Scrollen heißt erst einmal Rollen. Man bezeichnete so zum Beispiel die Tendenz einer Rakete oder eines Speeres sich um die Längsachse zu drehen während des Fluges. Die hier angewendete Technik immitiert eine große Walze auf der die Daten sind und die unter dem Sichtfenster gedreht wird damit man weiterlesen kann. Natürlich nur fiktiv. Jedenfalls ist das scrollen von Daten fast so alt als die Vorläufer der heutigen Betriebssysteme.

Die Menüleiste

Ganz oben erscheint die so genannte Menüleiste. Zumindest bisher. Beim Internet Explorer von Microsoft in jüngerer Version muss man diese Anzeige extra einschalten. Ansonsten arbeitet man dort mit den Symbolleisten, deren Erklärung folgt. Ich bin die Menüleisten gewöhnt und sie sind eines der Vorteile von Windows. Denn sie haben bei allen Programmfenstern eine gewisse Einheitlichkeit. So dass man sich schnell zurecht findet.

Klickt man auf ein Menü der Menüleiste so wird darunter als Roll-Up-Menü eine Liste der Funktionen angezeigt für welche dieses Menü steht. Bewegt man die Maus weiter so wird automatisch das andere Menü angezeigt. Bewegt man die Maus nach unten dann kommt man auf die einzelnen Menüpunkte. Diese schalten oft direkt auf eine Funktion. Oder sie sind weiter verschachtelt, man bekommt wenn man die Maus darauf bewegt ein weiteres Pop-Up-Menü angezeigt. Jedenfalls sollte man so in die gewünschte Programmfunktion kommen falls es diese gibt.

Mit der Tastatur geht es auch: man betätigt kurz die Taste "Alt" (Alt = ändern, variieren vom englischen Alterate). Dann wird das Wort Datei in der Menüleiste hinterlegt. Mit den Pfeiltasten kann man nun nach rechts oder auch wieder links manövrieren. Pfeil nach unten öffnet das zugerhörige Roll-Down-Menü. Dann kann man mit Pfeil runter oder rauf den entsprechenden Punkt anwählen. Oder man betätigt die Taste des Buchstaben der jeweils unterstrichen ist. Mit der Esc-Taste beendet man die Menüs (Escape = flüchten, entkommen...).

Ich selbst bevorzuge den Aufruf möglichst aller Funktionen über das Menü. Jüngere sind gleich nur noch mit den Symbolen konfrontiert. Welche Methode man bevorzugt ist frei. Im Menü habe ich aber immer einen Ausdruck dort stehen der mir was sagt; gut die Symbolbilder sind wohl auch jeweils charakteristisch. Aber bei mir kommt dazu dass es das früher nicht gab und ich schon in den Gebrauch der Menüs eingewöhnt bin.

Welche Menüs es gibt hängt vom geöffneten Programm ab. Bildbearbeitung wird bei einer Kalkulationstabelle keinen Sinn haben und wird auch nicht angeboten. Unten sind die geläufigen Menüs aufgelistet und da mit den häufigsten Menüpunkten. Je nach Programm gibt es dann noch zusätzliche Menüpunkte welche aber meist durch ihre Bezeichnung selbsterklärend sind. Manche Funktionen sind oft auch in einem anderen Menü untergebracht, da muss man halt etwas suchen was aber schnell geht. Die Grundstruktur bezüglich der wichtigsten Funktionen ist allerdings bei allen Programmen gleich.

Menütypen und Dialogbox

Der Ausdruck könnte von der Speisekarte stammen wo man sich ein Menü aus den angebotenen Speisen zusammenstellt. Am Computer sind das schlicht angebotene Möglichkeiten zu einer Programmverzweigung. Je nachdem welchen Menüpunkt ich auswähle komme ich damit in einen anderen Teil des Programms. Oft ist dazu auch der Austausch von Programmmodulen im Speicher nötig. Dann dauert das Erscheinen der nötigen Funkion etwas länger als wenn man dieselbe gerade vorher auch schon hatte. Oder anders gesagt, wenn ich die gleiche Funktion immer wiederhole dann ist der Aufruf wesentlich schneller als wenn diese nach langer Arbeit wieder aufgerufen wird. Hat man viel internen Speicher = RAM dann geht dies aber auch schneller als wenn dieses Programmmodul zwar während dieser Sitzung schon mal dran war inzwischen aber auf die HD ausgelagert wurde.

Prinzipiell unterscheidet man das Roll-Down-Menü welches wie ein Fenster-Rollo sich nach unten, wenn dort nicht genügend Platz auch nach oben, aufrollt. Beim Anwählen eines Menüpunktes in der Menüleiste kommt es zum Aufmachen eines Roll-Down-Menü. Bei verschiedenen Punkten wird ein weiteres Roll-Down-Menü geöffnet um die einzelnen Funktionen dazu anbieten zu können. Das Pop-Up-Menü erscheint praktisch wie ein hingelegter Zettel. Meist wird es durch klicken der rechten Maustaste irgendwo am Bildschirm aufgerufen. Es ist dabei meist auch Context-bezogen, das heißt was es anbietet ist abhängig von der Stelle auf die man geklickt hat und kann sich auch an den häufigen Gebrauch gewisser Menüpunkte anpassen. Bei einigen Programmen. Hat man mehrmals über die Menüleiste eine bestimmte Funktion aufgerufen dann wird das Pop-Up-Menü an einer entsprechenden Stelle um diesen Punkt erweitert. Ein länger nicht genutzter Menüpunkt kann dafür auch verschwinden. Der Vorteil ist dass man häufig genutzte Funktionen des Programms so schnell aktivieren kann.

Unterscheiden davon muss man das Erscheinen einer Dialogbox. Sie ist dazu da dass man verschiedene Einstellungen vornehmen kann. Wie ein Menü kann aber auch die Dialogbox weitere Punkte enthalten welche dann wiederum eine Dialogbox aufrufen. Daneben aber auch die eigentlich gewünschte Möglichkeit nun etwas ein zu stellen. Aufgerufen wird die Dialogbox meist über einen Menüpunkt.

Menü Datei

Klickt man oben auf "Datei" so bekommt man Menüpunkte welche für den Umgang des Programmes mit gespeicherten Daten, den so genannten Dateien (files) gedacht sind. Ich schreibe folgend die Funktion, eventuell die zugehörige Tastenkombination und manchmal auch in Klammer die Bezeichnung in englischsprachigen Menüs.

Menü Bearbeiten

Wir wollen erst mal ein einfaches Textprogramm betrachten, hier ist alles am Einfachsten zu erklären. Bei Bildbearbeitung und anderen Programmen funktioniert es dann analog dazu unter Anpassung an die dortigen Erfordernisse. Zuvor aber einige Voraussetzungen:

Unter Bearbeiten versteht man dabei nicht die Erstellung von Text als solches, das ist die ureigene Grundfunktion des Programms und daher auch die Standarteinstellung nach dem Start. Es ist eine der wirklich gelungenen Sachen in Bezug auf moderne Betriebssysteme und Programme dass das woran man arbeitet so auf den Bildschirm kommt als würde man sozusagen mit Bleistift und Radierer etc. tatsächlich daran schnitzen. Diese Anwendertäuschung erleichtert die Arbeit ungemein.

Auch in der Realität muss man Etwas anfassen können um damit was zu machen. In der EDV hat man dazu den so genannten "Cursor". Das ist das was momentan an der Stelle wo der nächste Buchstabe kommt blinkt bzw. ein Pfeil oder so. Hiermit hat man eine sehr schnelle Orientierung wo man sich gerade befindet. In einem Textprogramm will man ja den Sinn oder Unsinn an die richtige Stelle schreiben. Man setzt daher - heute meist mittels Maus - den Cursor an die richtige Stelle. Ist er bei Windows normalerweise ein Pfeil, so wird zwischen den Buchstaben des Textes ein senkrechter Strich daraus der blinkt. Das hat seinen Sinn denn so erkenne ich sofort zwischen welchen zwei Buchstaben eines bereits existierenden Textes man sich befindet. Man öffnet also ein Textprogramm, beginnt zu schreiben und erhält so einen Text der heute meist fast so angezeigt wird wie er gedruckt auch aus sehen würde. Sei es um dieses Aussehen zu verbessern oder Fehler zu korrigieren muss man nun innerhalb des Textes irgendwas machen. Dazu muss man wie gesagt das was man manipulieren will erst mal "anfassen" können.

Mit der Maus oder auch mit den Cursortasten - so heißen aus genau diesem Grund die vier Pfeiltasten an jeder Tastatur - setzt man also den Cursor an eine bestimmte Stelle. Ich mache das meist mit der Maus indem ich einmal kurz links klicke wenn die Stelle erreicht ist, und rücke ihn dann gern mit den Cursortasten nach wenn ich es nicht genau getroffen habe. Einmal Pfeil links geht einen Buchstaben nach links, rechts analog dazu, rauf und runter wechselt zwischen den Zeilen. Will man Etwas einfügen reicht das. Will man aber Etwas löschen, kopieren, ausschneiden oder überschreiben dann muss man dieses auch markieren. Man sieht dann entweder den Bereich indem Buchstaben und Hintergrund ihre Farbe getauscht haben oder häufiger wird dieser Bereich durch eine Farbe hinterlegt. Man kann einen Bereich mit den Cursortasten markieren indem man gleichzeitig die Großschreibtaste gedrückt hält. Oder mit der Maus indem man die linke Taste gedrückt hält und dann den Cursor so zieht dass ebenfalls der gewünschte Bereich hinterlegt ist was bedeutet dass dieser Bereich auch ausgewählt ist, man spricht auch von der Auswahl. Ist etwas ausgewählt und betätigt man bei gedrückter Großschreibtaste wieder einen Cursorpfeil dann wird die Auswahl vergrößert oder bei Pfeil in die andere Richtung verkleinert. Ich habe folgende Erfahrung: wenn man was genau markieren will, mit der Maus den Cursor möglichst genau dort hin bringen wo es anfängt. Das stresst aber vor allem wenn die Schrift klein ist. Daher mittels Cursortaste nachrücken. Dann alles mittels Shift (= Großschreibtaste) + Cursortaste auf den gewünschten Bereich erweitern. Ist die Darstellung etwas deutlicher dann ist die Markierung mit der Maus indem man am Anfang die linke Taste drückt, bis zum Ende zieht und dann die linke Taste wieder los läßt, schneller und schöner zu arbeiten. Viel Streß kann man sich auch dann ersparen wenn man weiß: bereits markierte Bereich kann man erweitern indem man nun bei gedrückter Shift-Taste die Cursortasten wiederum einsetzt. Es ist schon wichtig möglichst genau Das zu markieren was man bearbeiten will. Darum dieser Ausflug in die Handhabung des Markierens.

Will man bei einfachem Cursor den nächsten Buchstaben oder bei markierten Bereich genau diesen löschen, so betätigt man die Entf-Taste (Entfernen, englisch delete daher dort die del-Taste). Analog dazu löscht die Backspace-Taste, das ist die rechts ober den Buchstaben der Tastatur mit dem Pfeil nach links aufgemalt oder BS für Backspace, den markierten Bereich oder sonst den Buchstaben davor. Ein wesentlicher Vorteil des Schreibens auf dem Computer statt auf der Schreibmaschine ist dass man alles sofort korrigieren kann. Haben sich bei den letzten Worten aus welchem Grund auch immer Tippfehler eingeschlichen, dann kann man mit der Backspacetaste ohne die Körperposition zu ändern praktisch im Schriftfluss zurück löschen bis wo es wieder passt und schreibt dann weiter. Ich habe mal die Backspacetaste als die wichtigste Taste an einem Computer bezeichnet, obwohl sich dies durch die Entwicklung seither etwas realtiviert hat bleibe ich vorläufig noch dabei.

Vor allem bei älteren Programmen kann man umschalten zwischen Einfügemodus und Überschreibmodus. Das heißt wenn der Cursor wo blinkt wird normalerweise Das was man jetzt eingibt an dieser Stelle eingefügt, der restliche Text wird verschoben. Im Überschreibmodus wird aber mit jedem Buchstaben der nächste überschrieben. Dies stellt man mit der Einf-Taste (für Einfügen, englisch Insert daher Ins-Taste) um.

Auch will ich erwähnen dass viele der hier angebotenen Menüpunkte auch durch Tastenkombinationen erreichbar sind. Dabei bedeutet Strg Steuerung oder englisch ctrl Control, Alt bedeutet Alternative Tastenbelegung, Alt-Gr bedeutet die Kombination von Alt- und Shift-Taste, wofür auch eine eigene Taste existiert. Das + bedeutet dass man die entsprechende Taste niederhalten muss während man kurz den nachfolgenden Buchstaben betätigt. Die Steuertaste selbst macht erst mal nichts, sie ändert nur die Belegung der anderen Tasten. Nur zwei Beispiele: mit Strg + S wird die Datei so gespeichert wie nach Auswahl von Speichern im Menü Datei, daher steht in diesem Menü auch diese Kombination dabei. Strg + P öffnet wie der Menüpunkt Drucken im Datei-Menü das Dialogfenster für den Drucker. In der täglichen Arbeit wichtiger sind die Tastenkürzel Strg + X für Ausschneiden, Strg + C für Kopieren und Strg + V für Einfügen, dazu siehe die Erklärung gleich unten bei den Menüpunkten. Menüpunkte welche gerade nicht erreichbar sind werden "abgeblendet" dargestellt. Das heißt zum Beispiel wenn nichts markiert ist dann sind auch Ausschneiden, Kopieren und Löschen unsinnig und daher "ausgegraut", also nicht voll schwarz dar gestellt. Auch funktioniert Einfügen nicht wenn nichts in der Zwischenablage ist. Das kann auch dann der Fall sein wenn man in einem anderen Programm etwas kopiert hat was in diesem Programm nicht verwendbar ist.

Es wird Zeit dass wir nun zum eigentlichen Thema kommen: das Menü Bearbeiten. Ich beschreibe jetzt mal das welches vom Editor verwendet wird, erstens habe ich es ja gleich oben und zweitens hat es die Grundstruktur die sich durch alle Windows-Programme durchzieht. Es gibt bei aufwändigeren Programmen mehr Menüpunkte aber das Prinzip ist gleich. Ich schreibe folgend die Funktion, eventuell die zugehörige Tastenkombination und manchmal auch in Klammer die Bezeichnung in englischsprachigen Menüs.

Menü Ansicht

Es ist logisch dass Menüs dem Zweck und der Funktion des Programmes angepasst sind zu dem sie gehören. Daher muss man sich je nach dem Programm in dem man ein Menü aufruft mitunter neu orientieren. Das Prinzip bleibt weitgehend erhalten.

Wichtig ist dass es sich bei dem Menü Ansicht immer um Einstellungen des aktuellen Programmes bezüglich der Bildschirmdarstellung handelt. Dieses Menü hat weder auf das Bild eines Ausdruckes noch sonst wo Auswirkungen. Aber innerhalb des offenen Programmfensters kann man Einiges einstellen, sinnvoll oder manchmal auch Spielerei. Als erste Grundlage beschreibe ich das Menü Ansicht des von mir genutzten Internet-Explorer Firefox und dann des Programmes Word 2000 für das ich eine alte Lizenz habe oder zumindest hatte (mit einem Computer erworben). Und dann des Publisher 1997 für den ich die Voll-Lizenz habe. Der Umgang mit dem Publisher 97 löst fast Nostalgie in mir aus, aber wenn ich was genau gesetzt haben will ist er immer noch das beste Programm welches ich besitze. Das sollte reichen um das Prinzip des Menüs Ansicht so weit zu verstehen dass man sich auch in anderen Windows-Programmen zurecht findet.

Menü Format

Vorweg: Formatieren heißt einfach ausgedrückt etwas so herrichten dass man es ansehen kann. Bezogen auf ein Text- oder Satzprogramm gibt es zahlreiche Möglichkeiten das Dokument ansehnlich her zu richten. Wobei man professional viel weniger nutzt als es verspielte Optionen gibt. So sollte man zum Beispiel in Skripten welche zur Benotung stehen oft Überschriften nur linksbündig drucken und nicht zentriert, die Absätze ebenfalls linksbündig mit rechts offener "Fahne", Bilder nicht vom Text umfließen lassen; bei Vereinsbroschüren und anderen Gelegenheiten macht sich gerade Das oft gut Was eigentlich ernsthaft nicht in Frage kommt.

Dazu ein Wort zu "Maturaskripten" und Dergleichen: die beurteilende Person ist verpflichtet vorab eine Einweisung zu geben wie das Ganze aus zu sehen hat. An die ist man dann aber auch fast gänzlich gebunden! Mit welcher Ausrüstung und vor allem mit welchem Programm man dabei arbeitet hat egal zu sein so lange man eben die Vorgaben einhält. Und das geht wenn man knapp bei Kasse ist mit einem Kaufhauscomputer, mit dem Writer von Star Office oder Open Office welche praktisch gratis sind und fast gleich wie Word funktionieren und einem Tintenstrahl (allerdings Farb-) Drucker des derzeitigen Standes. Ins Papier sollte man investieren (Kopierpapier ist es nicht, aber Hochglanz-Fotopapier mit dem Marken-Wasserzeichen an der Rückseite sicher auch nicht) indem man welches von höherer Qualität und beidseitig beschichtet kauft (es ist eine Schicht aufgetgragen damit es glatt ist und nicht so stark saugt, Premium-Fotopapier hat das optimal auf einer Seite kommt aber wohl deshalb hier nicht in Frage, es gibt aber in jedem Papierhandel das geeignet Papier das schon ein leichter Karton ist und dabei beidseitig beschichtet) und im Zweifelsfall die matte Variante; Skripten sehen im Gegensatz zu Foto bzw. Poster ordinär aus wenn sie zu viel glänzen. Die zweite Seite sollte mal gleich aussehen wie die vordere obwohl sie bei solchen Skripten nicht genützt wird. Rechnet ungefähr fünfmal so viele Blätter wie das Manuskript Seiten hat, es gibt da die drei Stufen von Layout-Kontrolle - also ob es dann fertig auch gut aus sieht: gleich im Programm am Bildschirm, dann mittels entsprechendem Druck auf Normalpapier (= billigstes Kopierpapier, man kann es am Drucker einstellen weil der dann sparsamer im Tintenverbrauch ist als bei Hochglanzdruck) und letztlich aber doch auch am Papier das man endgültig verwenden will. Und erst dann wird man zum Beispiel Grafiken in Helligkeit, Kontrast, Kanten (weicher oder schärfer) usw. beurteilen und mit der Bildbearbeitung nachbessern. Die heutigen Systeme liefern auch unter Windows mit erschwinglichen Geräten fast getreue Ergebnisse, ein bisschen Nachbessern wird man aber müssen. Wenn Papier übrig bleibt, das braucht man eh bald für Bewerbung und Lebenslauf.

Noch mals vorab einige Grundlagen: das Bimm am Ende der Zeile weil man dann mit der Schreibmaschine noch 7 Buchstaben schreiben konnte und dann weiterschalten musste sowie das Wasserzeichen im Maschinschreibpapier damit man erkennt wann das Seitenende kommt sind am Computer unnötig und jüngeren Benutzern gar nicht mehr bekannt. Am Computer gibt man sogar schon beim Editor den ganzen Absatz ohne Zeilenschaltung ein, die Enter- (Eingabe weil man damit eine Dateneingabe oder die Eingabe eines Basic-Befehls und dergleichen abgeschlossen hat) oder Return- (weil man damit die Zeilenschaltung und damit bezogen auf die Schreibmaschine auch den Wagenrücklauf ausgelöst hat) Taste ein und betätigt diese wenn man unbedingt einen Zeilenumbruch erzwingen will oder einen Absatz abschließen. Dazwischen brechen sich die Zeilen automatisch um, normalerweise abhängig vom Fenster in das man schreibt, bei Text- und Satzprogrammen bezogen auf den späteren Ausdruck. Eine gewisse Vorstellungskraft gepaart mit etwas Erfahrung hilft auch heute noch ungemein. Nun zu den wichtigsten Programmen, an dieser Stelle einige Punkte herausgenommen damit man mal das Prinzip erkennt.

Menü Extras

Extra heißt erst mal Außerhalb. Normalerweise wird es in dem Sinne gebraucht dass man etwas Zusätzliches damit bezeichnet. Bei den Windows-Programmen sind in diesem Menü Bereiche aufgelistet die man einstellen kann aber nicht muss.

Menü Fenster

Wenn ein Programm mehrere Fenster öffnen kann um entweder verschiedene Inhalte in diesen zu speichern oder auch zwei Stellen der selben Datei gleichzeitig dar zu stellen dann wird meist auch dieses Menü angeboten. Man kann ein neues Fenster öffnen oder auch ein bestehendes Fenster teilen, die Fenster in verschiedener Weise anordnen so dass man sie entweder überlappend dar stellt oder neben- bzw. untereinander, oder in Fenster wechseln welche gerade nicht sichtbar sind da sie hinter den anderen liegen. Bei Word ist es manchmal, in der Bildbearbeitung oft hilfreich verschiedene Fenster gleichzeitig zu öffnen. Man soll aber nicht übertreiben, Verlust der Übersicht ist oft ein wesenlticher Faktor wenn man am Computer dem Streß nicht mehr stand hält.

Menü Hilfe

Meist das letzte Menü rechts in der Zeile, oft auch durch ein Fragezeichen dar gestellt. Es beinhaltet den Aufruf der Hilfefunktion welche jedem umfangreicheren Programm hinzugefügt ist, aber auch Funktione wie Direkthilfe wo Anleitungen direkt eingeblendet werden wenn man nach deren Aktivierung auf eine bestimmte Quelle klickt. Und prinzipiell sind die Informationen über das Programm wie zum Beispiel Lizenzbesitzer auch in diesem Menü erreichbar. Das Ganze ist je nach Programm etwas unterschiedlich aufgebaut, jedoch ist es auch die wichtigste Möglichkeit den Umgang mit einem Programm zu ermöglichen.

Andere Menüs

Je nach Programm gibt es noch weitere Menüs welche der Einstellung von Extrafunktionen dienen. So haben Word und der Publisher die Funktionen um eine Tabelle zu gestalten in einem eigenen Menü, der Publisher als Satzprogramm hat auch ein eigenes Menü dessen Punkte helfen den Inhalt gefällig an zu ordnen (Anordnen) und so weiter.

Häufige Dialogfenster

Es gibt Menüpunkte deren Funktion eindeutig und klar ist. Diese sind als "Toggle Switch" ausgelegt, das heißt mit jedem Mal Anklicken schalten sie zwischen zwei Zuständen um. Es gibt aber auch Punkte wo mehrere Sachen eingestellt werden können. Diese sind in einem Menüpunkt zusammengefasst und bei dessen Auswahl öffnet sich ein so genanntes Dialogfenster, auch Dialogbox genannt. In diesem Fenster stellt man alles ein was man ändern will und übergibt dies mit Klick auf die Bestätigungstaste (OK, Speichern, Drucken u.a.). Ich zeige hier einige aus Word 2000, alle anderen Dialogboxen auch in anderen Programmen funktionieren nach dem gleichen Schema mit gewissen nötigen Anpassungen an die Situation. Man sollte sich aber zurecht finden wenn man das Folgende gelesen hat.

Speichern unter

Wenn man eine Datei an der man arbeitet einfach speichert dann wird die bestehende Datei überschrieben, was der normale Vorgang ist. Man sichert so seine Arbeit und kann diese Datei nach späterem Programmstart wieder öffnen. Es kann aber auch sein dass man speichern will ohne die vorherige Version zu überschreiben. Dazu gibt es die Möglichkeit Speichern unter, Save As oder ähnlich bezeichnet. Hier wird eine komplett neue Datei gespeichert ohne die bestehende zu berühren. Ich mache das oft gern so: eine Datei die ein Layout hat welches mir gefällt öffnen, gleich mit Speichern unter eine getreue Kopie speichern und diese dann verändern.

Die vorgestellte Dialogbox stammt aus Word 2000, bei anderen Programmen gibt es fast alles analog dazu. Links gibt es hier Vorschläge für den Ordner wohin man speichern sollte, ich rate aber dazu den Zielordner oben ein zu stellen. Denn im Gegensatz zu den normal gestrickten Computeramateuren haben wir ja eine Verzeichnisstruktur angelegt welche erstens nicht am Laufwerk liegt wo Windows installiert ist weil wir bei dessen Crash nicht die Daten verlieren möchten, und zweitens haben wir Verzeichnisse angelegt mit "sprechenden Namen" wo wir nach zwei Jahren noch erahnen was das damals war.

Seite einrichten

Hier wieder die Dialogbox von Word 2000. Bei anderen Programmen heißt sie auch Druckvorschau, Seitenansicht oder ähnlich. Bei Firefox kann man die Webseite als Druckvorschau anzeigen und dort kann man Seite einrichten... anwählen. Oder auch über das Menü Datei.

Drucken

Es geht darum Das was man erstellt hat auch zu Papier zu bringen. Das war in der Vergangenheit das eigentliche Ziel der Arbeit an einem Computer. Auch heute sind gedruckte Werke noch bedeutend, wenn auch immer weniger. Bei Word 2000 das ich hier wieder als Referenz nehme gibt es ein entsprechendes Icon in der Symbolleiste. Wenn man darauf klickt wird grundsätzlich alles gedruckt mit den Standarteinstellungen, hat man zuvor gedruckt dann werden diese Einstellungen übernommen. Will man die Einstellungen des Druckens beeinflussen dann muss man aus dem Menü Datei den Punkt Drucken anwählen, es öffnet sich die entsprechende Dialogbox. Diese ist von Programm zu Programm etwas unterschiedlich, aber der grundsätzliche Aufbau bleibt wieder gleich.

Dialogmenü des Druckertreibers

Früher hat man bezüglich Drucken mehr Bereiche schon in dem Programm eingestellt mit dem gedruckt werden sollte. Inzwischen werden die Drucker mit einem Treiber (Driver, Programm welches die Daten vom Programm übernimmt und dann tatsächlich die Signale sendet welche der Drucker braucht) geliefert welcher eine Dialogbox zur Verfügung stellt die fast alle Einstellungen anbietet. Beim Epson-Drucker der zu denen gehört welche von einfachem Schnelldruck bis zu schon fast professionalem Fotodruck fast Alles können ist diese Box entsprechend gestaltet und hat mehrere Registerkarten um veschiedene Teilbereiche ab zu decken. Die Inhalte der einzelnen Register sind einerseits für die Druckeinstellungen verantwortlich, andererseits gibt es auch welche die auf die Webseite des Herstellers führen nach dem Motto man muss die Kunde mal ins Geschäft locken. Auf jeder Karte kann man durch anhaken von Dieses Dialogfeld zuerst anzeigen bestimmen, dass wenn man dieses Dialogmenü mittels Eigenschaften in der Drucker-Dialogbox des Programmes aus dem man kommt aufruft diese Ansicht gezeigt wird, die anderen muss man oben bei den "Registerreitern" anwählen. Ich erkäre hier zwei solche Karten stellvertretend für die anderen und auch für ähnlich aufgebaute Dialogfelder anderer Drucker.

Allgemein sollte man noch wissen: wir verwenden heute Laserdrucker welche das Bild von einer Trommel auf das Papier übertragen und wo das Bild bei fast allen Druckmedien daher gut aus sieht. Auch hier ist Hochglanzpapier besser, der Unterschied ist aber nicht so groß wie bei den Tintenstrahlern. Und wir verwenden die Tintenstrahldrucker, heute fast nur noch mit Piezomembran, eine kleine Membran in der Düse die wenn sie einen elektrischen Impuls bekommt einen Tintentropfen auf das Papier auswirft. Die kleinsten Punkte kommen dabei schon fast an die feinste Auflösung der Grafik heran. Der feinste Punkt ist kaum mehr größer als das was angegeben ist. 1200 Punkte pro Zoll bedeutet dann Punktdurchmesser 1 Zoll dividiert durch ca. 1200. So lassen sich die wirklich feinen Bilder erklären welche heute druckbar sind. Diese Auflösung ist aber auch die teuerste und nicht immer nötig. Bezüglich Papier muss man sagen dass es saugt. Damit wird Farbe von der Oberfläche in die Tiefe gezogen, es scheint nun auch besser durch was wir eher nicht wollen und der Punkt vergrößert sich. Die Randspritzer rund um einen Punkt sind wesentlich weniger als früher bei der Bubble-Jet-Technik wo die Düsennadel erhitzt wurde und dadurch eine Blase in der Tinte entstand welche dann platzte und so das Papier beschickte. Wenn man das mal hat dann ist die folgende Logik klar: das heutige Kopierpapier ist das billigste und reicht intern fast immer. Ist das Papier dicker dann scheint es nicht mehr so durch. Ist das Papier an der Oberfläche glatt weil beschichtet dann saugt es weniger und der Tropfen verrinnt weniger (wenigstens nicht im Papier, Vorsicht bei farbintensiven Bildern, die verrinnen gerne an der Oberfläche bis sie trocknen wenn auch nur ganz wenig, aber einen solchen Ausdruck vorsichtig handhaben bis nach wenigen Minuten die Farbe trocken ist zahlt sich aus). Diese Papiersorten sind aber wesentlich teurer. Optimaler Fotodruck auf Kopierpapier macht aber schlicht keinen Sinn, da gehe ich auch mit der Druckqualität zurück oder leiste mir eben für gewisse Aufgaben das entsprechende Papier. Es gibt dazwischen auch beidseitig beschichtetes Papier von besserer Qualität welches für Skripten durchaus geeignet ist, dort ist das allerbeste Papier eher ein NoGo! (geht nicht).

Man beachte auf jeden Fall dass in dieser Dialogbox nur Einstellungen für den Druck vorgenommen werden. Will man diese anwenden dann muss man mit OK in den Druckerdialog des Programmes zurückkehren und dort den Druck starten.

Was ich hier nicht fand aber bei Druckerdialogen oft kommt: Auf Seitengröße verkleinern oder In Druckbereich einpassen oder Shrink to printing Area oder so ähnlich ist dann wichtig wenn sonst zum Beispiel eine DIN-A4 Seite tatsächlich über die ganze Seite gedruckt wird, durch den Druckrand welchen der Drucker aber jedenfalls läßt dann aber nicht Alles drauf ist. Bei Mozilla Firefox steckt dieser Punkt im Menü Seite einrichten.

Eigenschaften
Einstellungen
Suchen und Ersetzen
Formatvorlage
Die Symbolleiste
Pop-Up-Menü
Tastenkombinationen

Folgend ein Entwurf der Überschrifttypen als "Muster". Ich kann so die Entscheidung welcher Typ von Überschrift folgen wird während der Erstellung der Seite leichter fällen. Aus diesem Grund sind auch die verwendeten Überschriften mit dem sog. Titel ausgestattet was mir bei der Orientierung helfen soll. Ich will mich ja vorrangig auf den Inhalt der Seite konzentrieren.

Überschrift 2

Speichern unter Seite einrichten Drucken Eigenschaften Einstellungen Suchen und Ersetzen Formatvorlage

Überschrift 3

Überschrift 4

Überschrift 5
Überschrift 6

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